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<pre>Erst zum vierten Mal ließ Schmidt das Offensivduo Stefan Kießling und Javier Hernandez von Beginn an ran. Überaus erfolgreich, wie sich herausstellen sollte: Der Mexikaner schnürte einen Dreierpack, Kießling netzte zwei Mal ein und bereitete auch zwei Treffer von „Chicharito“ vor.  <p> Abgesehen davon erhielt der neue S04-Coach unlängst auch jede Menge Lob für seine integrativen Fähigkeiten – insbesondere was den einstigen „Problem-Schalker“ Yevhen Konoplyanka anbelangt, der nun laut Sportvorstand Christian Heidel förmlich „aufblüht“.  <p>  Angesichts der im Tabellenkeller fast allerorten zu vermeldenden Formschwäche muss dem HSV allenfalls der Aufschwung in Hoffenheim Sorgen machen; Julian Nagelsmann scheint derzeit drauf und dran zu sein, die TSG doch noch an das rettende Ufer zu führen. <p> – für Pal Dardai und die Hertha läuft es 2017 noch nicht rund <p>  Bezeichnend: Selbst in der Stunde des umjubelten Klassenerhalts wollte Schröder kein klares Bekenntnis für eine weitere Zusammenarbeit abgeben.  </pre>


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<pre>Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass ein einziges direktes Duell im eigenen Stadion gegen die Grün-Weißen weniger als drei Tore bot. Ausreichend Gründe also, hier für „Über 2,5 Tore“ zu plädieren.  <p> In dieser Not musste bereits die in der Relegation an den Tag gelegte Mentalität den entscheidenden Ausschlag geben; immerhin hatte schon der Sieg gegen den KSC gezeigt, dass es sich insbesondere für die Spieler der objektiv schlechteren Mannschaft lohnt, bis zur letzten Sekunde gemeinsam an einem Strang zu ziehen.  <p>  Nichtsdestotrotz ist festzustellen, dass es die Kölner Abwehr zuletzt auch andernorts an der gewohnten Stabilität mangeln ließ; bei keinem der letzten fünf Auftritte in der Bundesliga kamen die Geißböcke mit weniger als zwei Einschlägen davon. <p> Diesen hat die Eintracht dem Geniestreich ihres Stürmers Sebastien Haller zu verdanken. <p>  Erst recht, nachdem die traditionell heimstarken Hessen, ihrem stimmungsvollen Publikum am Samstag erneut eine willenlose Vorstellung geboten haben.  </pre> 


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<pre> Probleme bereiten dabei insbesondere die beiden Ausfälle in der Abwehr, wo der FC am Samstag gegen Hertha BSC obendrein auf Dominique Heintz verzichten muss. Grund: Der etatmäßige Innenverteidiger sitzt im nächsten Heimspiel eine Gelbsperre ab.  <p> Dass es hier am Ende dann aber doch nur zu einem einzigen Pünktchen reichte, löste eine extrem negative Dynamik aus; insbesondere beim unmittelbar folgenden 0:4 gegen den Aufsteiger aus Leipzig bekamen die Zuschauer einen totalen Zusammenbruch ihres Teams zu sehen.  <p>  Völlig unstrittig war dagegen der Sieg der Dortmunder. Der BVB spielte den „Effzeh“ regelrecht an die Wand und kam bereits in der ersten Spielhälfte auf einen Ballbesitzanteil von 75 Prozent. <p>  Zwar hat Leipzig im bisherigen Direktvergleich (zwei Spiele in Liga 2, Anm.) bisher immer den Kürzeren gezogen, doch wer wüsste besser, wie der FCI zu besiegen ist, als Hasenhüttl, der mit RB von Sieg zu Sieg eilt. <p>  Die „Alte Dame“ kassierte mit dem 1:3 in Bremen ihre erste Niederlage in dier Saison. Auch der FC Bayern konnte erstmals nicht gewinnen. Gegen Augsburg reichte es nur für ein 1:1.  </pre>


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<pre> Nach vier Jahren im deutschen Unterhaus darf sich der FC Nürnberg wieder in der Bundesliga präsentieren. Der „Club“ muss am ersten Spieltag im Berliner Olympiastadion gegen die Hertha ran.  <p> „Klar merkt man den Konkurrenzkampf“, bestätigt auch Torhüter Timo Horn. In der Haut seines Übungsleiters möchte der FC-Keeper nach eigenem Bekunden aber lieber nicht stecken.   <p> So hatte sich die Mannschaft noch vor Jahresfrist mit dem schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte für den erstmaligen Abstieg in die Liga empfohlen; im Vorjahr wies das Tableau nach zwölf absolvierten Spieltagen lediglich beschämende vier Zähler für die Hamburger aus. <p>  Während die Hausherren zuletzt nämlich nur den Start in die zweite Saisonhälfte verschliefen, muten die Probleme der Rheinhessen deutlich ganzheitlicher an: Vor wenigen Tagen sind die Gäste erstmals seit dem zweiten Spieltag wieder auf den Relegationsplatz abgerutscht.  <p> Natürlich sind auch die Auftritte der anderen Abstiegskandidaten interessant, das gilt vor allem für das Match zwischen Köln und Frankfurt oder für den Auftritt von Union Berlin am Sonntag bei RB Leipzig.  </pre>


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<pre> Dagegen kann die TSG darauf verweisen, dass die eigene Arena von den jüngst zu beklagenden Problemen noch unberührt geblieben ist. In Sinsheim haben sich Nagelsmann und seine Mannen nach wie vor den Ruf der Unantastbarkeit bewahrt.  <p> Ich belasse es an diesem 3Spieltag bei zwei Partien, die ich zu den Favoriten-Wetten zähle. Kurios: Ein Team hört doch tatsächlich auf den Namen Mainz 05 und ist bei mir favorisiert, obwohl tiefster Abstiegskampf herrscht!  <p>  Nach nur einem Sieg aus den jüngsten sechs Ligaspielen stand die „Alte Dame“ am vergangenen Wochenende unter großem Druck. Bei einer weiteren Niederlage gegen den FC Köln hätten sich die Berliner plötzlich tief im Abstiegskampf wiedergefunden. <p>  „Es ist eine Never-Ending-Story. Dass wir sagen, wir stehen ganz gut, haben aber am Ende leere Hände.“  <p> Trotzdem: Irgendetwas ist den Schanzern im Zuge der langen Sommerpause abhandengekommen. Klar, der langjährige Erfolgscoach und der Nimbus des unbekanntenn Liganeulings liegen diesbezüglich auf der Hand.  </pre>


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